Folge 064: Zeit heilt alle Wunden – oder doch nicht?

Shownotes

Ich halte diesen Satz nach Verlust für einen der größten Mythen überhaupt. Denn wenn das stimmen würde, warum erleben so viele Sternenmamas auch Monate oder Jahre später noch Trauerwellen, Angst oder Anspannung?

In der neuen Podcastfolge spreche ich genau darüber.

✨Über den Unterschied zwischen Zeit und Heilung.

✨Über das Nervensystem nach Verlust.

✨Und darüber, warum du nichts falsch machst, wenn bestimmte Gefühle auch nach Monaten wieder auftauchen.

Ausserdem nehme ich dich mit und teile ausführlich die Dinge mit dir, die wirklich Veränderung bringen:

✨ Verständnis über Zusammenhänge und darüber, was in dir gerade vorgeht ✨ Den Körper mitzunehmen - im eigen Tempo, Stück für Stück ✨ Wissen, wie du aus deiner Angst aussteigen kannst und damit ✨ wieder Selbstwirksamkeit erlebst ✨ Und dem Nervensystem wieder Sicherheit gibst

In der Folge teile ich auch sehr persönlich, warum mir in meiner ersten Regenbogenschwangerschaft mehr Wissen, mehr Untersuchungen und mehr Kontrolle nicht gereicht haben.

Wenn du spürst, dass du nicht länger nur warten möchtest, bis es irgendwann leichter wird, sondern dir einen sicheren Raum für deinen bewussten Weg wünschst, dann findest du hier den Link zu meinem neuen Programm "Trust Starter – 7 Tage zurück zu dir".

Ich wünsche die viele Erkenntnisse beim Hören dieser Folge.

Mut ist Angst plus ein Schritt.

**Trust Starter: https://myablefy.com/s/regenbogenmamas/trust-starter-5bd55d5d/payment

10 Wochen Coaching und Mentoringprogramm Regenbogenmamas 2 Be Warteliste: https://myablefy.com/s/regenbogenmamas/warteliste-rm2be

Webseite: www.regenbogenmamas.de

Instgram: bykerstinziegler

Transkript anzeigen

00:00:01: Herzlich willkommen zum Regenbogenmamas Podcast, dem Podcast für die Vollgeschwangerschaft nach einem Sternenkind.

00:00:09: So schön dass du hier bist!

00:00:12: Mein Name ist Kerstin Ziegler.

00:00:14: ich bin selbst betroffene Sternen und Regenburger Mama Sozialpädagogin und Coach für die Vorgeschwangersschaft.

00:00:22: In diesem Podcast teile ich meine persönlichen und beruflichen Erfahrungen der letzten Jahre mit dir.

00:00:27: Und wir kunden, was die Folgeschrangerschaft so besonders macht!

00:00:31: Mut ist Angst plus Einschritt – Ich würde sagen los geht's!

00:00:38: Hallo meine Lieben und schön dass ihr wieder eingeschalten habt.

00:00:43: Wir sind zurück aus der Sommerpause Mit einem kleinen Delay.

00:00:49: Eigentlich hatte ich geplant, letzte Woche schon wieder on-air zu gehen.

00:00:54: Doch das war eine komplette Fehleinschätzung!

00:00:58: Ich weiß nicht wie ich auf die Idee kamen, dass zu machen?

00:01:01: Aber well... Wir kommen jetzt zurück und ich kann dir auch hier passend nämlich zum heutigen Inhalt der Folge sagen warum wir letzte Woche noch nicht on air gegangen sind.

00:01:14: Das lag daran, dass ich in der letzten Woche eine gesamte Woche lang ein neues Programm von mir begleitet habe.

00:01:23: Und zwar Truststarter!

00:01:26: Das ist ein Programm was es so noch nicht gab und was es auch so noch nie bei mir gab weil ich mich ja der Vollgeschwangerschaft beziehungsweise dem Kinderwunsch nach Verlust verschrieben habe aufeinander aufbaut.

00:01:46: Und mit Truststarter habe ich jetzt einen Raum geschaffen, das ist der erste sichere Raum auch für Frauen nach Verlust.

00:01:56: Die spüren okay!

00:01:59: Ich möchte mich hier jetzt gerade stärken indem ich Antworten auf meine viele vielen Fragen bekomme die ich hier habe in dem ich mich darüber wieder selbst verstehe, denn Nachverlust ist ja gefühlt alles anders und du bist anders.

00:02:20: Und hier schon die richtigen Menschen an der Seite zu haben hilft einfach ungemein um schneller zurückzufinden zu diesem neuen Ich was man dann eben erstes nicht mehr das alte ich es ist jemand Neues und auch wieder in der Verarbeitung dessen, was geschehen ist.

00:02:47: Denn hier alleine zu verarbeiten klappt eben nur Bedingte weil wir uns alleine eben auch noch bedingt führen und leiten können uns die Antworten auf unsere Fragen geben können.

00:03:03: Und zuletzt es ist auch so wichtig genau um sich dann auch wieder Öffnen zu können, von einem ganz anderen Punkt öffnen.

00:03:13: Für den Kinderwunsch und für die Vollgeschwangerschaft Und ich komme zwar erst oder bislang bin ich erst an diesem Punkt einen sozusagen Da dabei aus der Anlaufstelle der Start mit mir.

00:03:26: doch da Ich weiß dass viele in den Podcast hören die noch nicht an diesen punkt stehen viel auf meinem profil sind die Noch Nicht an Diesem Punkt Stehen und Es Sondern Raum mit Trust Starter auch bis dato noch nicht gab, habe ich mich eben entschieden genau das jetzt anzubieten.

00:03:42: Und ja, die ganze letzte Woche war ich in voller Konzentration und Begleitung in diesem Raum mit dabei.

00:03:52: Es sind sieben Tage mit sieben unterschiedlichen Themen bei denen wir jedes Mal tief gehen.

00:04:00: Und aus diesem Grund bin ich einfach nicht dazu gekommen diese Podcast-Folge früher zu recorden.

00:04:07: Nichtsdestotrotz hat dieser Raum mich dazu geführt, heute einmal über ein Thema zu sprechen was wir auch dort behandelt haben und zwar über diesen Satz die Zeit, die heilt alle Wunden.

00:04:25: Hast du vielleicht selbst schon mal gehört?

00:04:28: Und das ist einer der größten Mythen nach Verlust!

00:04:37: Also zwei Dinge gemacht.

00:04:41: Eine Sache ist, dass er suggeriert, du musst es brauchst nichts zu tun so er wart einfach ab und dann wird das schon wieder gut.

00:04:52: Und auf der anderen Seite wenn wir aber nach Jahren oder Monaten oder Wochen spüren hey da kommt noch mal eine Trauerwelle oder da kommt jetzt in der Vollgeschwangerschaft die vielleicht ein halbes Jahr später ist plötzlich die Angst hoch fragt man sich, okay was mache ich jetzt hier gerade falsch?

00:05:12: Es ist ja schon so viel Zeit vergangen.

00:05:14: Vielleicht sagt das das umfällt auch es ist doch schon so lange her und das heißt wir beginnen dann zu denken wir machen irgendetwas falsch.

00:05:27: dabei bist du.

00:05:28: nicht das Problem sondern das Problem ist eben dass diese Aussage nicht stimmt absoluter Mythos ist.

00:05:37: Denn wie es gerade sagte, warum geht es manchmal Frauen nach Jahren noch genau so schlecht oder ähnlich schlecht?

00:05:45: Ich habe immer wieder Frauen in meinen Räumen die nach zwei Jahren, nach drei Jahre, nach vier Jahren zum ersten Mal sich denn Unterstützung holen weil sie sich nicht viel bewegt hat, nicht viel verändert zu dieser Zeit direkt nach Verlust.

00:06:06: Und diese Frauen machen nichts falsch, es zeigt einfach nur das Zeit alleine nicht der Faktor ist.

00:06:14: oder wie ich's gerade gesagt habe warum bekommen manche Frauen Panik wenn sie wieder schwanger sind?

00:06:20: Wenn doch Zeit alle Wunden heilt!

00:06:23: Aus eigener Erfahrung die Jahrestage Geburtstage Nach fünf Jahren Der nach zehn Jahren Die hattens in sich und teilweise intensiver von manchen Bereichen als jetzt einer der vor sieben Jahren war, sprich mehr Zeit vergangen trotzdem intensivere Empfindungen.

00:06:45: Wenn es dir so geht ganz ganz wichtig du machst hier nichts falsch.

00:06:53: So jetzt können wir uns bevor wir mal reingehen warum dieser Satz falsch ist einmal die Frage stellen warum hören wir denn so oft?

00:06:59: Warum sagen uns Menschen das?

00:07:01: Warum glaube ich, dass du glaubst es?

00:07:02: weil du's gehört hast.

00:07:03: Weil das etwas ist was wir uns tatsächlich schon lange gegenseitig sagen und zwar einfach aus dem ganz banalen Grund wenn man helfen möchte.

00:07:13: Wenn man Hoffnung schenken möchte, wenn man sagen möchte hey egal wie schlimm es gerade ist alles wird wieder gut.

00:07:21: Das gehört sehr sehr eng zusammen.

00:07:23: Es wird wiedergut werden!

00:07:25: Es bleibt nicht immer so.

00:07:28: Warte einfach ab, ja?

00:07:30: Warte auf.

00:07:31: Manche Dinge brauchen einfach Zeit!

00:07:35: Das heißt sie wollen Hoffnung schenken.

00:07:36: Sie wissen oft selbst eben nicht dass es nicht so ist weil sie es selbst nicht so erlebt haben.

00:07:45: das heißt man gibt eigentlich einen Ratschlag über etwas von dem man selbst was man selbst gar nicht durchgemacht hat hinterfragen wir aber in dem moment weder als die Mensch erst die Person die es sagt noch als die person die dann diesen Ratschlag empfängt.

00:08:01: Zeit verändert doch diese erlebte Erfahrung nicht.

00:08:08: Was sie macht, ist dass sie neue Erinnerungen schafft, neue Erfahrungen mit reinbringt, neue Erlebnisse mit reinbringen und sozusagen einfach Sachen hinzuaddiert – zu dem was schon war!

00:08:23: Und in diesem Hinzuadieren entsteht natürlich automatisch ein Detachment zu dieser einen Sache.

00:08:29: Sprich, man kann ja einfach schlimmer vor, es ist ein Blatt Papier und da ist ein Kreis drauf der Schwarz und dann kommen da noch ganz viele andere Glexe mit drauf.

00:08:38: das Papier sieht dann irgendwann mal bunt aus mit diesem einen schwarzen Fleck wo am Anfang nur der Schwarzefleck war oder nur der schwarze Fleck und den gelbe Fleck.

00:08:46: Es kommen einfach mehr hinzu und der schwarz fleck verliert in Relationen zu den anderen Flecken sozusagen seine Kraft.

00:08:55: so Doch, er bleibt unverändert.

00:09:02: Und hier möchte ich euch einmal mitnehmen warum das so ist.

00:09:06: Weil hier geht es dann in den Bereich von dem erlebten Trauma was du durch den Verlust deines Kindes, durch die Diagnose da ist kein Herzschlag mehr erfahren hast oder eben zumindest ein extrem emotional und mental belastendes Situation die einen Teil in dir verändert hat und zwar auf körperlicher Ebene.

00:09:36: Und zwar sprechen wir hier von der Veränderung deines Nervensystems, was eben Auswirkungen hat auf dein Gehirn ja also die Art und Weise wie du bewährt hast über die Amygdala, über deinen Angstzentrum wann das feuert wenn es nicht feuert wann es aktiv ist auf dein logisches Denken genauso, das verändert sich auch nach einer emotional belastenden oder traumatischen Erfahrung.

00:10:06: Das sind wir da bei dem Punkt der Bewertung oder auch Konzentration, Müdigkeit – all das sind Punkte die Nachverlust anders sind bis hin zu dann den Folgereaktionen davon.

00:10:21: Mein Gehirn ist ja nicht losgelöstes sondern ein Körper reagiert, Hormone werden freigeschüttet, Bodenstoffe losgeschickt.

00:10:29: Dein Herzschlag erhöht sich, dein Muskletonus ist erhöht und du bist in höherer Anspannung.

00:10:36: Ja?

00:10:36: Du flutest deinen Körper mit Adrenalin, mit Cortisol weil du eben nach einem Verlust immer wieder und in der ersten Zeit vor allen Dingen in diesem erhöhten Alarmzustand bist, ja in diesem Überlebensmodus bist und gerade einfach mal zu adaptieren was dir geschehen ist.

00:11:01: Und das adaptiert sich nicht in einer Stunde oder in einem Tag sondern es braucht einfach Zeit!

00:11:08: Was dann das Besondere nachverlust?

00:11:10: Warum auch die Amygdala immer wieder feuert und anspringt dass du, wenn du dich dann weiterhin im Kinderwunsch befindest, dich ja immer wieder in diesem Setting befindest, indem dein Verlust geschehen ist.

00:11:24: Sprich Krankenhäuser, Hebamme, Frauenarzt, Schwangerschaftstest, Spängerwerden, Schwangersein – das sind alles Umstände unter denen ja deinen Verluste stattgefunden hat und Dein Nervensystem beziehungsweise auch eben dein Angstsystem unterscheidet nicht.

00:11:43: Ah, okay das ist dieses mal anders sondern es speise einfach.

00:11:46: wir haben ja letztes Mal einen krassen Schmerz erlebt und ich reagiere jetzt mal mit Vorsicht Mit Anspannung mit Wachsamkeit mit Kontrolle mit eben diese Aufregungen dass was du denn als Angst und Unsicherheit spürst und wahrnimmst so das heißt Es ist ein ganz körperlicher Prozess größtenteißend sehr unbewusster Prozess, das heißt du springst da sehr schnell rein.

00:12:10: Du findest dich dann plötzlich in der Angst und fragst sich so wie bin ich jetzt an diesen Zustand überhaupt gekommen?

00:12:17: Ich konnte das jetzt willkürlich über mein Denken ja gar nicht steuern.

00:12:22: Hier kann keine Veränderung stattfinden, wenn wir nicht mit diesem Teil auch arbeiten.

00:12:28: Wenn wir uns diesen Teil nicht anschauen und aktiv daran arbeiten, dass sich diese Entspannung abbauen können, dass wir wieder Sicherheit in uns spüren, das wir unserem Angstsystem sozusagen mitgeben.

00:12:42: hey du musst jetzt hier nicht ständig feuern und in Alarmbereitschaft sein sondern du darfst wieder zu deinem zu deinem regulären Muster zurückkehren.

00:13:00: Und das geschieht eben nicht einfach nur, indem wir abwarten.

00:13:06: Das heißt dieses Trauma kann verarbeitet werden, diese extremen Erfahrungen können verarbeitete werden, indem mir aber den Körper

00:13:18: mitnehmen.".

00:13:19: Ja, das ist ganz, ganz wichtig.

00:13:21: Indem wir den Körper mitnehmen und noch mehr.

00:13:24: Also als reine Übungen.

00:13:26: ich gehe gleich darauf ein was es auch sind.

00:13:29: Es sind nicht so effektive wenn man das Ganze wirklich in einen soliden Ablauf würde ich es mal nennen oder herangehensweise einbetten.

00:13:40: Das allererste ist wichtig zu verstehen.

00:13:43: Ja, ich habe jetzt gerade euch schon ein bisschen an die Hand gegeben.

00:13:46: Warum ist das so?

00:13:47: Warum fühle ich es so?

00:13:48: warum reagiert mein Körper so?

00:13:50: Verstehen nimmt Angst.

00:13:52: Verstehn hilft uns ein diffuses Gefühl zu verarbeiten und ein Stück weit auch einen Abstand dazu bekommen, dass uns dieses Gefühl nicht komplett mitnimmt.

00:14:05: So, das ist das eine!

00:14:08: Das zweite ist aber eben die Arbeit mit dem Körper zu erfahren, okay ich kann aus Angst aussteigen wenn die da ist.

00:14:17: Ich kann über Regulation, über Aktivierung des Parasympathikus, des Vargus-Nervs durch zum Beispiel die Atmung, durch Teppen, durch Vergegenwärtigung.

00:14:31: Ja ich schaue mich im Raum um und schau was ich sehen hören riechen schmecken kann gibt mir die Bestätigung dass ich hier gerade in Sicherheit bin.

00:14:40: Und komm es so raus aus diese Anspannung und erlebe.

00:14:43: Oh, wow!

00:14:44: Wenn ich das mache, komme ich tatsächlich raus.

00:14:46: Wenn ich verstehe woher kommt die Angst?

00:14:49: Die hat gerade gar nichts mit dem gegenwärtigen Moment zu tun.

00:14:52: Und wenn ich das und das mache komme ich wieder raus.

00:14:55: Ich meine Gedanken so und so ausrichtig hilft mir das nicht wieder reinzutapen.

00:14:58: Krass!

00:15:00: Und dann erlebst du Selbstwirksamkeit.

00:15:02: ja Wow, das verändert sich.

00:15:07: Diese ersten beiden Punkte zu verstehen und zu erfahren, zu erleben – ich habe Einfluss!

00:15:13: – bringen natürlich wahnsinniges Vertrauen zurück.

00:15:18: Und dieses Vertrauen ist doch die Basis, um diese sogenannten Wunden zu heilen, um dieses Trauma zu verarbeiten.

00:15:31: Zu erkennen okay?

00:15:33: Ich bin dem Ganzen nicht hilflos auch so ausgeliefert.

00:15:35: Ich habe Einfluss und ich verstehe, was abläuft.

00:15:38: Beides mit beidem erhöhst du auch deine eigenen Kapazitäten um genau ... Mit diesem Stress letztendlich ist es ja Stress, was auf dein Körper wirkt, umgehen zu können, um den verarbeiten zu können... Um wie diese Situation die im Außen gerade da ist und der mit anderen Kapaziten zu begegnen.

00:16:03: Dazu gehört, das finde ich ganz, ganz wichtig auch immer Integrationszeit.

00:16:08: Immer auch Ruhe, Entspannung, Entspannungsübungen sei es durch Körperreisen, Durch Atmung, durch den Body-Check, durch das Hören von Frequenzmusik, durch auch das vielleicht verschriftlichen oder dich hinsetzen und die Beine hochlegen, nicht immer nur tun und verarbeiten und konsumieren das Wissens sondern auch wirklich diese Zeit haben das Sacken zu lassen.

00:16:37: Was habe ich da gerade erlebt?

00:16:39: Und wie verändert sich gerade eben auch die eigene Kapazität jetzt wieder in mehr?

00:16:46: was kann ich wieder mehr halten?

00:16:48: Das ist ja auch immer ein kleiner Erfolg, den man dann spürt.

00:16:51: Ja krass!

00:16:52: Jetzt in diese Vorsorge und die Suchung gehe ich ganz anders rein.

00:16:55: oder diesen Jahrestag mit meinem Sternenkind konnte ich schon ganz anders begegnen.

00:17:01: Es hat mich jetzt nicht komplett überrollt sondern ich könnte einfach gut diese Gefühle halten.

00:17:08: Ah ok, jetzt darf ich mir auch in den Tagen danach ein zwei drei Tage Pause geben und Ruhe geben gut essen, ausreichend schlafen wie es geht.

00:17:18: Raus in die Natur gehen um einfach hier auf ganz natürliche Art und Weise dieses Tun und Machen, dieses Erleben zu verarbeiten und zu integrieren.

00:17:33: Und das ist das woran viele auch scheitern.

00:17:36: ja weil sie zum einen so vom einen zum nächsten hasseln und dann dadurch ständig in so einem überfeuerten Machen und Ton sozusagen Stress auf ein gestresstes Nervensystem geht.

00:17:50: Und zum anderen, weil sie eben durch dieses reine, den reinen Konsum von Wissen und Tools.

00:17:57: und was soll ich jetzt noch machen?

00:17:58: Und tun und tun dabei vergessen es umzusetzen.

00:18:02: Ja bei Integration ist nicht nur dieses Pause machen und es sacken zu lassen, was sich gerade erlebt habe sondern wirklich auch dran zu bleiben ja es wirklich dran zubleiben in dein Alltag zu bringen und zu leben.

00:18:20: Und zu leben diese Selbstwirksamkeit, das ist nichts was du einmal machst und dann ist es irgendwie weg oder deine Übungen sondern die machst Du wirklich regelmäßig!

00:18:31: Ich habe das bei mir auch sehr deutlich gespürt dass eben Zeit nicht alle unten heilt als ich schwanger war mit Liana Ich war ja dreizehn Monate nach der Stehengeburt schwanger und ich fühlte mich sowas von ready.

00:18:46: Ich wäre am liebsten direkt wieder schwanger geworden.

00:18:49: Und als ich schwanger war, war da unglaublich viel Freude und Ja, ich glaube tatsächlich dass ich die so nicht hätte empfinden können Wäre ich direkt wieder Schwanger geworden.

00:19:02: aber Ich hatte trotzdem plötzlich Ängste dem ich völlig überrascht hatten.

00:19:09: ich hatte plötzlich Angst vor Eileiter-Schwangerschaften, vor Mr.

00:19:14: Borschen.

00:19:15: Ich hatte plötzlich so unglaubliche Angst dieses Baby wieder zu verlieren, obwohl ich dachte hey das war doch jetzt schon über ein Jahr und hey ich habe mir das doch sehr gewünscht ja bin noch jetzt bereit nach einem Jahr andere werden viel schneller schwanger Und habe dann eben genau das gemerkt Genau diese Erfahrung gemacht in meiner Folge Schwangerschaft und ich hatte eine tolle Gynne Ich hatte eine gute Hebamme.

00:19:39: Das mir dieses von außen dass mir das nicht reicht mehr wissen, mehr Kopf, mehr Untersuchungen, mehr Werte.

00:19:45: Sondern ich muss was tun!

00:19:47: Ich muss jetzt für mich etwas tun, wo ich schwöre, ich habe Einfluss.

00:19:53: Ich bin hier nicht ohnmächtig in dieser Situation und hab dann begonnen eben ganz gezielt mit, zum Beispiel der brenatalen Bindungsförderung zu arbeiten oder Methoden aus dem Hypno-Börsing zu arbeiten.

00:20:06: Also Dinge zu tun um aus der Angst rauszukommen in die Verbindung mit meinem Baby zu kommen und eben in die Entspannung auch zu kommen.

00:20:16: Und genau das war so eine wichtige Erkenntnis.

00:20:20: ja durch dieses Selbst tun, selbst wissen was.

00:20:25: Selbst mich auch verstehen, weil das bei mir so ein Stück weit hinten runtergefallen ist, weil eben niemand da war.

00:20:31: Es waren niemanden da im Jahr zwei tausendsehntzehn, den ich hätte fragen können aber eben nicht.

00:20:37: hatte von mir aus diese dieses intrinzische Motivation etwas zu tun?

00:20:42: sicherlich auch einfach bedingt durch meine Arbeit und der Mensch, der ich bin weiß ich einfach, wie wertvoll es ist selbst etwas für die mentale und emotionale Gesundheit zu tun.

00:20:55: Und darüber habe ich gespürt okay und jetzt kann sich was verändern.

00:20:59: Das war das erste Steinchen her.

00:21:02: Das habe ich in so vielen weiteren Momenten als nicht nur Regenburgmama, Sternenmama gespüre dass es nicht die Zeit ist sondern mein Umgang damit.

00:21:12: ja wenn wir jetzt zum Beispiel vom Jahrestag sprechen Wie bewusst bin ich damit, was da mit mir geschieht?

00:21:19: Ah okay krass.

00:21:20: Mein Körper erinnert sich auch noch nach zehn Jahren wie es damals war.

00:21:24: Okay dieses Jahr ist das so heftig weil die Tage genau gleich sind.

00:21:27: also der Sonntag von damals ist jetzt auch ein Sonntags-System Donnerstag geboren.

00:21:31: Dieses Jahr fährt der Geburtstag auf und donnerstag spannend und mein Körper reagiert so ja das wieder verstehen und dann zuzulassen ok Ich nehme Auszeiten Ich gucke, dass ich Rückzugsmöglichkeiten habe.

00:21:44: Ich leg mir hier keine Termine.

00:21:46: Ich schaue, das ich Zeit für mich hab um einfach dieser schwere und trauer die dann hoch kam wie so eine Welle, dass sich der den Raum geben kann.

00:21:55: Muss gar nichts verändern!

00:21:56: Ich muss nicht dagegen ankämpfen.

00:21:57: Ich muss vor allen Dingen wenn ich in ein Film reingehen... ...ich mach alles falsch weil ich jetzt nach zehn Jahren diese Trauwelle spüre sondern ich darf es mir einfach erlauben, dass ist da ist.

00:22:07: Und dann geht's wieder durch.

00:22:10: Das war so eine kraftvolle Erfahrung, weil das Daumen geht im Kern.

00:22:14: Was sagt denn?

00:22:15: dieses Zeit heilt alle Munden?

00:22:18: Es heilt dieses Trauma, diesen Schmerz und das tut sie nicht.

00:22:23: Und zu einem gewissen Grad bleibt dieser Schmerzen auch dein Leben lang unberührt wenn es darum geht dass es einfach dieser Verlust ist dieses Baby oder diese Babys nicht bei dir zu haben.

00:22:32: Das wird immer traurig sein und ich finde das darf auch immer trauerig sein.

00:22:38: Aber was wir heilen können, ist das wie diese traumatische Erfahrung uns verändert hat.

00:22:43: Was sie mit uns gemacht hat?

00:22:44: Wie es sie unser Denken und unser Fühlen verändert hat!

00:22:47: Das können wir heilen ja aber wir können das.

00:22:52: du kannst dass du bist der Mensch der das macht Und nicht die Zeit die genauso was externes ist wie deine Günnen oder deine Hebamme oder dein Therapeut Die machen das alle nicht sondern Du machst das.

00:23:08: Das war eben auch eines der Themen in Trust Starter und erklärt auch nochmal sehr, sehr gut warum ich diesen Raum entwickelt habe.

00:23:16: Weil so viel Missverständnisse da draußen herrschen!

00:23:21: Und du musst dich nicht irgendwie aus ein, zwei- und halbes Jahr alleine durch struggling und diesen Missverständnissen aufliegen, sondern du darfst die direkt gleich für dich lösen.

00:23:33: und direkt gleich – ich sag's nochmal Richtig und falsch finde ich immer schwierige Worte, aber es gibt schon einfach Wege in die man sich verrennen kann.

00:23:40: Und die führen dich nirgendwo hin oder ins Selbstabwertung oder in Schuldzuweisungen.

00:23:46: Und sie sind eben hingegen zu dieser Heilung, zur Aufarbeitung und du darfst diesen richtigen Weg gehen der dir dient, der dich zurück zu dir führt, der Dich in Deine Kraft führt, er Dich ins Verstehen bringt und ins Verarbeiten bringt.

00:24:02: gibt es für dich auch die Möglichkeit, bei TrustStarter mit dabei zu sein.

00:24:06: In dieses Programm ist so gut als dass ich das nur einmal begleitet gemacht hätte und dann hier irgendwo für dich verschlossen halte, denn das ist jetzt ein fester Bestandteil des Angebotes von mir vom Kerstin Ziegler-Ringenbogen-Mamas Und ich werde dir in die Show Notes unten den Link einstellen und dann kannst du dich sehr gerne dort einbuchen und hier einmal durch die sieben Themen durchgehen.

00:24:31: Wenn du das jetzt gerade spürst, der dass du eben nicht warten möchtest hast jetzt verstanden.

00:24:36: Das Zeit nicht alle Wundenheit und wenn du Lust hast deinen Weg bewusst zu starten dich selbst einbringen möcht es so ist bei mir damals auch der Fall war dann ist Truststarter dein nächster logischer Schritt.

00:24:56: Wenn du selbst betroffene Regenburgmama bist oder eine Vollgeschwangerschaft planst und den Wunsch hast, dich nachhaltig und ganzheitlich zu stärken.

00:25:07: Dann zieh die sehr gerne einmal auf meiner Webseite um!

00:25:11: Hier findest du mittlerweile ein buntes Angebot an Masterglasses, an Workshops sowie zu meinen beiden großen Intensivprogrammen.

00:25:22: Die Webseite findest du unter www.regenwogenmaß.de.

00:25:29: Wenn dir der Podcast gefällt, freue ich mich sehr wenn Du mir eine positive Bewertung darlässt oder ihn mit anderen Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonen teilst!

00:25:41: Bis zum nächsten Mal Deine Kerstin.

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