Folge 062: Über doppelten Verlust und die Schwangerschaft nach der Regenbogenschwangerschaft

Shownotes

In der heutigen Episode ist Tina zu Gast. Ich habe Tina kurze Zeit nach der stillen Geburt ihres Sohnes Malte kennengelernt, da sie sich für Regenbogenmamas 2 Be angemeldet hatte. Sie wollte wieder Stabilität finden und sich mit Frauen verbinden, die nach dem Verlust eines Babys ähnliche Gefühle und Erfahrungen teilen.

Nach dem Coaching entschied sich Tina, den Schritt in die Folgeschwangerschaft zu gehen. Doch leider verloren sie ihr Regenbogenbaby Bodhi.

Tina spricht darüber, wie dieser zweite Verlust sie geprägt hat und was ihr dabei geholfen hat, erneut die Kraft zu finden, „Ja“ zu einer weiteren Schwangerschaft zu sagen.

Wir kommen immer wieder auf den Punkt zu sprechen, wie unvermeidbar es ist, sich mit den eigenen Ängsten und Gefühlen auseinanderzusetzen, um überhaupt erkennen zu können, welche Situationen Angst auslösen und wie man in diesen Momenten bewusst gegensteuern kann. Denn alles, was wir nicht fühlen, wird größer.

Tina ging dabei nicht nur den Weg der emotionalen und mentalen Stärkung, sondern spürte auch energetisch in sich hinein. Sie verband sich mit ihrer Gebärmutter und erkannte, dass hier noch sehr viel Traurigkeit und Scmerz festsass.

Dieser Aspekt war wie eine Art fehlendes Puzzlestück auf ihrem Weg und zeigt sehr deutlich, wie eine ganzheitliche Betrachtung des Verlustes dabei helfen kann, sich wieder bereit zu fühlen.

Tina wird schließlich erneut schwanger und wir sprechen auch über diese Schwangerschaft. Nachdem ihr Sohn lebend geboren wurde, stellte sich schon bald heraus, dass sich ein weiteres Geschwisterchen ankündigt. Wir unterhalten uns über eher unerwartete Gefühle bei einem Schwangerschaftstest, die Schwangerschaft mit Kleinkind und darüber, welche Unterschiede — aber auch Gemeinsamkeiten — es zur ersten Folgeschwangerschaft gab.

Ich wünsche dir viele Erkenntnisse beim Hören dieser Folge.

Mut ist Angst plus ein Schritt.

Den Link zu Regenbogenmamas 2 Be findest du in den Shownotes. Der nächste Durchlauf startet am 18. Juni und es gibt aktuell noch freie Plätze.

Ausserdem biete ich am 5. Juni ein kostenfreies Webinar an und spreche hier nochmal ausführlich darüber, was nötig ist für eine heilsame Folgeschwangerschaft.


RELEVANTE LINKS

**Anmeldung zum Webinar **"Freude statt Panik 2.0" https://myablefy.com/s/regenbogenmamas/freude-statt-panik-2-0

Coaching und Mentoringprogramm Regenbogenmamas 2 Be: Start 18. Juni: Zugang nur nach perönlichem Gespräch: https://elopage.com/s/regenbogenmamas/rm2be

**Webseite: www.regenbogenmamas.de

Instgram: bykerstinziegler

Transkript anzeigen

00:00:01: Herzlich willkommen zum Regenbogenmamas Podcast, dem Podcast für die Vollgeschwangerschaft nach einem Sternenkind.

00:00:09: So schön dass du hier bist!

00:00:12: Mein Name ist Kerstin Ziegler.

00:00:14: ich bin selbst betroffene Sternen und Regenburger Mama Sozialpädagogin und Coach für die Vorgeschwangersschaft.

00:00:22: In diesem Podcast teile ich meine persönlichen unberuflichen Erfahrungen der letzten Jahre mit dir und wir kunden, was die Folgeschrangerschaft so besonders macht.

00:00:31: Mut ist Angst plus Einschritt!

00:00:34: Ich würde sagen los geht's!

00:00:43: Wir haben gerade festgehalten, dass wir uns wirklich schon eine Weile face-to-face nicht mehr gesehen haben.

00:00:49: Aber es sind irgendwie über all die Jahre mittlerweile glaube ich vier Jahre kann das sein?

00:00:56: In Kontakt geblieben und ich freue mich total, dass Tina heute Gast im Podcast ist Denn sie nimmt uns mit in ihre Erfahrung als doppelte Sterlenmama und doppelter Regenbogenmama.

00:01:09: Das heißt wir sprechen heute über Ihre Erfahrungen eines zweifachen Verlustes ihrer Jungs, ihrer Söhne.

00:01:17: Und wie es dann für sie war, die nochmal in eine weitere Schwangerschaft zu gehen und danach in eine Schwangersschaft mit einem lebenden Kind an der Hand zu gehen?

00:01:27: Weil ich weiß das ist immer eine Frage, die mich sehr häufig hier aus der Community erreicht und ich freue mich sehr darüber ein Ausforscht zu gehen an nun eben mit einer anderen doppelten Regenburger Mama!

00:01:38: Liebe Tina so schön dass du da bist herzlich willkommen.

00:01:42: Vielen Dank, lieber Kerstin.

00:01:43: Ich freue mich auch sehr hier zu sein!

00:01:46: Tina wir starten immer damit dass du dich einmal selbst kurz vorstellen darfst.

00:01:52: mach sonst mal mitnehmen wer bist und wer gehört zu deiner Familie?

00:01:58: Ja super gerne.

00:01:59: ja mein Name ist Tina.

00:02:01: ich wohne mit meiner Familie in Berlin.

00:02:03: meine Familie gehört meinen Ehemann Inzwischen zwei Kinder an der Hand und natürlich auch immer meine zwei Jungs im Herzen, in dem Himmel.

00:02:15: Genau!

00:02:15: Und beruflich bin ich als Beraterin tätig gerade aber in Elternzeit mit meiner zweiten Tochter.

00:02:25: Ja, ja.

00:02:27: Wann war die Geburt Tina?

00:02:28: Im November.

00:02:31: Ja.

00:02:31: Das Jahr,

00:02:34: genau.

00:02:36: Tina, lass uns einmal mit deinen ersten beiden Schwangerschaften starten.

00:02:41: Du hast ja unter recht ähnlichen Umständen kann man sagen zweimal ein Baby verloren.

00:02:49: Wie ging es dir denn nach diesem?

00:02:53: Es ist ein Verlust.

00:02:54: Da war ja auch die Zeit, als wir uns kennengelernt haben im Regenbogen beim Astrobi-Programm und du dich gezielt auf eine Vollgeschwangerschaft vorbereitet hast.

00:03:03: Vielleicht auch damals noch so.

00:03:04: was war der Punkt, dass du gesagt hast ich gehe nochmal diesen Weg?

00:03:08: Und dann aber auch gerne hinein in dieses und dann ist eigentlich unsere große Befürchtung als Sterne Mama noch mal wahr geworden und Du hast auch dieses Baby verabschieden müssen.

00:03:22: Ja,

00:03:23: ich starte mal mit meinem ersten Sohn Malte.

00:03:26: Tatsächlich war meine erste Schwangerschaft zwar alles super aufregend und auch super schön und eigentlich unbedarft.

00:03:35: aber ich hatte schon immer am Anfang so eine leichte Schwere dabei und irgendwann nach dem ersten Trimester wurde es alles leichter Und ich habe mich total gefreut und das war alles gut.

00:03:46: Wir waren in einem Babymoon in Italien und deswegen war es tatsächlich auch das nochmal für mich sehr besonders, dass ich da plötzlich Wehen und Blutungen bekommen habe.

00:04:00: Und unter sehr traumatischen Umständen meinen ersten Sohn dann zur Welt gebracht habe.

00:04:06: was zur Folge hatte, das ist irgendwie man nicht nur alleine dieses Krankenhaus verlässt sondern wir konnten ihn nicht mitnehmen.

00:04:13: mein Mann konnte ihn nichts sehen.

00:04:14: wir sind also Allein aus dem Krankenhaus dann auch irgendwie dieser ganze Rückweg nach Hause mit dem Flugzeug.

00:04:22: Ich weiß noch, wie wir im Taxi saßen und haben kein Wort gesprochen.

00:04:25: Es war alles dunkel.

00:04:27: Das war auch die dunkle Jahreszeit hier in Deutschland dann also Ende September.

00:04:33: Und ich glaube das trifft es gut!

00:04:35: Es war nach diesem ersten Verlust der so völlig unerwartend unter sehr traumatischen Umständen war Alles dunkel.

00:04:46: Tatsächlich hatten wir dann sehr viel Unterstützung eben auch von einer Psychologin, von auch Ärzten und ich hatte ja ganz normal wie es viele Frauen von uns erhaben.

00:04:59: Das Wochenbett mit Milcheinschuss mit den ganzen Themen die dazugehören.

00:05:04: aber das war super und ich habe da bei irgendwann diesen Wunsch und ist glaube ich auch etwas was uns viel verbindet.

00:05:13: man fühlt sich so hilflos also dieses aushalten dieses Warten, dieses ... Und trotzdem ist man das Mama geworden und es ist irgendwie auch nicht im Leben.

00:05:25: Man lebt es nicht, man wird dafür nicht gesehen.

00:05:29: Er hatte diesen Drang, ich will was tun!

00:05:31: Ich will mich auch wieder selbstwirksam fühlen.

00:05:33: Ich will nicht hilflos fühlen sondern will ganz bewusst auf der einen Seite mein Kind, was sich geboren habe, nicht nur in diesem Dunkel in dieser Trauer lassen sondern auch wieder in einer Art Licht holen, als ist mein Kind auf das ich trotzdem stolz bin und dass ich

00:05:52: liebe.

00:05:54: Und auf der anderen Seite aber auch diesen unglaublichen Kinderwunsch und dieses Mama sein nicht werden, sondern Mama sein können verfolgen.

00:06:07: Aber einen neuen Kind auch den Raum geben ein leeres Blatt Papier neu beschreiben zu können.

00:06:14: Und ich glaube, das war für mich dann so ein ganz wichtiger Punkt weshalb ich auf der einen Seite sage okay diese Traumate aufarbeiten all das was auch wirklich schwer war was Dunkelheit bedeutet und auf der anderen Seite auch dieses Aktiv werden Was ein neues Kind angeht?

00:06:36: Und da bin ich ja dann auch auf dich gestoßen und habe Kontakt zu dir aufgenommen.

00:06:42: Ja, in die Aktivität zu gehen.

00:06:43: Das war glaube ich dieser erste Punkt der Malte betrifft so und was für mich wirklich wichtig war und auch unglaublich wertvoll.

00:06:55: Wir hatten es gerade im Vorgespräch einmal.

00:06:56: kurz gesagt ist diese plötzlich zu merken da sind andere Frauen, da sind Themen und in deinem Kurs war das Thema mit den Glaubenssätzen und so die sagen endlich!

00:07:08: Ich dachte dass betrifgt nur mich.

00:07:11: Die denken gleich wie ich, die haben die gleichen Ängste.

00:07:14: Ich bin damit nicht alleine!

00:07:17: Ich bin nicht falsch.

00:07:18: Also ich glaube das ist wirklich was, was erstaunlich ist weil man weiß dass es viel passiert und dass auch anderen Frauen passiert aber dass wirklich die Gedanken identisch sind, die man in sich trägt war irgendwie okay.

00:07:32: das ist vielleicht keine Intuition von mir sondern das sind einfach Glaubenssätze und Muster die entstehen durch dieses Schicksal.

00:07:42: Ja.

00:07:44: Ich glaube, das war total essentiell und auch im Übrigen habe ich auch von ... Wir waren eine relativ kleine Gruppe da, die sich so fielten.

00:07:56: Und wir sind auch noch zu dritt, haben noch Kontakten.

00:07:59: Also wirklich eine nahe Verbindung.

00:08:02: Im übrigen alle mittlerweile mit Regenbogenkind.

00:08:07: Weil ihr mit der Suche in

00:08:08: die Bruchbewaren.

00:08:11: Genau.

00:08:12: Nein, das war ganz wertvoll für mich um wieder so ein bisschen aus dieser auch Dunkelheit und das eine ist ja die Trauerverarbeitung.

00:08:20: So die ich bin ja mittlerweile auch ein Freund davon dass es eigentlich trauer nie endet sondern eher darum geht wie integrieren wir sie in unser Leben?

00:08:31: Wie darf Sie wachsen?

00:08:32: Die Beziehungen wachsen.

00:08:34: Das heißt eher in der Beziehung zu kommen mit der eigenen Trauer.

00:08:37: Aber das ist die eine Seite und die andere Seite natürlich diesen sehnlichen Wunsch nach einem lebenden Kind, um dass auch diese Zerrissenheit finde ich, die man dann spürt dem Rechnung zu tragen ohne das Kind zu ersetzen.

00:08:55: Das waren genau diese zwei Seiten, die ich hatte und wo mir auch dein Kurs sehr geholfen hat nicht Mut zu fassen.

00:09:09: Ich glaube, viel über sich selbst zu lernen und vielleicht auch eben diese Strategien zu finden um mit bestimmten Gedankengängen die scheinbar ja viel und häufig vorkommen und identisch sind, auch umgehen zu können und einen eigenen Weg zu finden.

00:09:24: was brauche ich für meine Vollgeschwangerschaft um Sicherheit zu empfinden?

00:09:29: Sind das die zusätzlichen Ultraschalle?

00:09:31: oder ist es viel tiefer?

00:09:33: und ich brauch eigentlich eine andere Strategie mich sicherer zu fühlen oder auch den Mut zu haben, eine erneute Schwangerschaft einzugehen.

00:09:42: Und das war wirklich wichtig!

00:09:47: Also ich ... Das würde jeder Frau raten ohne Werbung machen zu wollen.

00:09:52: Das ist wirklich was... Was auch für diese Vollgeschwangerschaft essenziell war, auch wenn sie natürlich bei mir dann wieder anders endete als erhofft.

00:10:03: aber Trotz alledem würde ich rückblickend sagen, dass das auch trotz des erneuten Verlustes eine Basis gelegt hat die getragen hat.

00:10:15: Weil man eigentlich etwas über sich lernt, über eigene Strategien, die auch einen Erneuterverlust den nicht nimmt.

00:10:25: Das bekomme ich von Frauen immer wieder als Feedback wenn auch dann ne Vollgeschwangerschaft nicht so läuft wie geplant mit Blutungen.

00:10:35: Wenn auch Fälligkeiten da sind, wenn die Geburt auch traumatisch wird oder eine Trennung stattfindet.

00:10:41: Dass sie sagen ich habe mir jetzt so einen Fundament erarbeitert was ja ich bin wo es so eine tiefgehende Veränderung oder Stärkung in mir stattgefunden hat und die sich dann natürlich auch in jedem Lebensbereich hinein zeigen kann.

00:10:58: Ja absolut

00:11:02: Ja.

00:11:03: und das waren dann die Punkte sozusagen, dass du gespürt hast.

00:11:05: Okay ja ich gehe diesen Schritt und wir gehen in eine erneute Schwangerschaft.

00:11:12: Ja absolut!

00:11:17: Und die war auch schön.

00:11:22: sie war überraschenderweise im ersten Trimester leichter als tatsächlich die erste.

00:11:32: Ich glaube, da komme ich wahrscheinlich später in der Schwangerschaft vom ersten Regenbogenkind noch mal drauf.

00:11:42: Weil der Körper erinnert und in dem Fall aber eher so war es glaube ich ein bisschen...ich kenne das schon!

00:11:49: Von daher war's für mich ein Stück leichter im ersten Moment.

00:11:56: Ich hatte den Frauenarzt gewechselt.

00:11:58: Das war tatsächlich für mich wirklich nochmal wichtig.

00:12:01: Und nicht, weil ich unzufrieden war.

00:12:05: Sondern vielleicht so auch als neuer Startpunkt und ich hatte dadurch eine unglaublich tolle Begleitung sowohl aus ärztlich also klassisch medizinischer Sicht wo ich mich ernst genommen gefühlt habe mit Ängsten die aber auch nicht alles überfrachtet haben sondern sehr pragmatisch immer waren.

00:12:25: auf der anderen Seite unsere Psychologin die auch da war weiterhin auch meine Hebamme aus der ersten Schwangerschaft, die auch wieder da war.

00:12:35: Und das hat mir tatsächlich geholfen als Umfeld um mich so ja auf ein Stück weit gut begleitet zu fühlen einfach darum zu wissen und dann kam es sehr unerwartet was dann passierte.

00:12:57: Das heißt ich glaube ich habe gar nicht gesagt die erste Schwangersschaft war ein vorzeitiger Lasensprung oder wegen einer aufsteigenden Infektion vermutlich.

00:13:09: Und ich habe dann auch ganz plötzlich paradoxerweise, also unsere Malte ist am fünfundzwanzigsten neunten zur Welt gekommen und dann ja auch gestorben.

00:13:23: Und wo geht unser zweiter Sohn?

00:13:24: Ist am sechsohn zwanzigste neunnten ein Jahr später

00:13:31: Ja

00:13:32: zur Welt gekommen und gestorben.

00:13:34: Das war sehr schwer, weil wir quasi den ersten Geburtstag von Malte gefeiert haben uns nachts losgingen und wirklich dieses ... man hat sowieso ja diese Traum.

00:13:49: also ich habe viel geträumt und das dann irgendwie aufarbeitet und dann ist es tatsächlich so passiert und

00:13:55: man

00:13:56: hat starke Blute bekommen, Krämpfe bekommen und letztlich dann sehr viel gekämpft, aber musste im Krankenhaus zustimmen.

00:14:08: Dass die Schwangerschaft beendet wird, weil ich eine fominante und sehr schwere Blutvergiftung entwickelt habe.

00:14:14: Und niemand wusste woher und warum, weil auch das Kind gut ging in einem Ultraschall und ich trotz dem Zustimmus des zu beenden

00:14:26: um

00:14:28: damit ich überlebe.

00:14:31: Ich glaube, ich habe in meinem Leben noch nie so eine schwere Entscheidung getroffen.

00:14:34: Weil auch in dem Zustand – ich glaube jede Mama und Mama Typie weiß sie würde sich selbst aufgeben um das Kind am Leben zu halten macht natürlich keinen Sinn.

00:14:46: aber und so endete dann eben auch die zweite Schwangerschaften.

00:14:50: wir mussten hochgegehen lassen.

00:14:54: Aber auch hier ist bei uns was irgendwie was Heil Dames passiert weil es war unter anderen Umständen Es war hier in Deutschland, mein Mann durfte dabei sein.

00:15:04: Wir durften auch wenn es um mich sehr kritisch stand, zeitweise standen im OP aber wir wurden unglaublich toll betreut und danach aufgefangen und hatten einen Raum bekommen und das war noch mal ein Riesenunterschied der schon irgendwie eine andere Art von Heilung der ersten Geburt ermöglicht hat.

00:15:27: so

00:15:30: Ja, wir kamen gerade so.

00:15:32: Als du es erzählt hast im ersten Moment war der Gedanke natürlich super krass.

00:15:37: an dem selben Tag ein Jahr später, sagst du?

00:15:42: Geht los und dann wieder eine Out of nowhere Situation plötzlich geschieht was mit mir ja ein krasses Ohnmachts- und Hilflosigkeitsgefühl ist.

00:15:53: das mein erstes Gedankel das wiederholt sich ja so sehr in den Gefühl und dann aber als du es weiter erzählt hast, aber so klingt es zumindest in diesem Rahmen irgendwo doch in die Selbstwirksamkeit gegangen von dem was möglich war mitzuentscheiden.

00:16:11: Ja dein Mann der dabei war, die begleitet war eine andere das heißt eigentlich eine anfänglich im Gefühl und in der Wirkung her sehr ähnliches Situation wie sich dann aber doch ganz anders entwickelt hat.

00:16:26: ja

00:16:28: Doch, total.

00:16:31: Und das war wichtig und es war wichtig für dann auch die nächsten Schwangerschaften.

00:16:41: Auch dieses Vertrauen plötzlich hier auch noch mal in eine andere klinische Situation zu haben also dieses Ich werde hier aufgefangen ich werde hier gesehen mit dem was ich bin Und das ist auch, wir sind doch bei dieser Klinik immer geblieben jetzt.

00:16:58: Bei beiden Kindern die auch nachfolgten so... Aber wie sich jeder vorstellen kann war trotz alledem natürlich die Angst vor einer erneuten Schwangerschaft unfassbar groß.

00:17:16: Diesmal war es auch wirklich kritisch was mich betraf Ja.

00:17:21: Dass auch mein Mann sagt, was ist denn beim nächsten Mal noch mal eine Steigerung gibt und ich dann weder ein Kind noch Frau habe?

00:17:30: Und das heißt wir haben uns hier wirklich nochmal auf den Weg gemacht versucht irgendwie klinisch nach Ursachen.

00:17:37: Das war doch irgendwo sagen es ist nicht ein Einzelfall sondern wir gucken doch genauer hin Diagnostisch aber

00:17:46: lieb

00:17:48: ohne Befunde weil ja auch bei uns die Kinder halt immer gesund

00:17:54: waren,

00:17:55: also auch danach die Untersuchung wie es bei so vielen ist und der Körper eigentlich gesund war oder ist.

00:18:07: Und dann habe ich gemerkt okay wir müssen jetzt erstmal Lichtmoment schaffen.

00:18:14: das war für mich so ein Punkt dass es immer auch dieses permanente auch jede Jede Mama oder glaube ich kennt das, dieses auch im Kinderwunsch.

00:18:21: Auch ohne Sternenmama zu sein.

00:18:22: Das ist wie so ein Hamsterrad in dem man dann doch is von bis und jetzt heiraten wir.

00:18:33: Also der Antrag war schon vorher aber wir haben es immer geschoben weil ich gesagt habe ich will nicht ängstlich heiraten!

00:18:39: Ich will nicht aufpassen müssen, ich will nich ne?

00:18:43: So und jetzt Schluss jetzt die Zerrat mehr essen.

00:18:45: Und dann gab's einen anderen Fokus, einen schönen Fokus und siehe da.

00:18:48: Ich bin tatsächlich auch völlig unerwartet noch mal schwanger geworden aber es endete sehr früh wieder.

00:18:55: natürlich okay das hat jetzt selber gesagt ich kündige mich an nicht komme aber ich lass euch noch kurz diesen Zeitpunkt und... Das war wichtig!

00:19:07: Das war wirklich für uns ein Punkt neben all dem Aufarbeiten An sich arbeiten hingucken Oder auch in diesem Kreislauf doch zyklos für zyklus schauen und so was, diesen Lichtpunkt zu schaffen.

00:19:22: Es kann noch ein Urlaub sein oder so ein großer.

00:19:24: Aber wir haben es so verbunden.

00:19:25: das war dann sehr spontan in drei Monaten unsere Hochzeit geplant und gedacht und dann einfach mit einer riesengroßen Flitterwochenreise und das war der Wendepunkt im Allen.

00:19:37: irgendwie Ich werde nie die Momente vergessen, wie ich es war.

00:19:45: Wir waren auf Lombok und ich hatte damals schon als ich auf Bali war eine ganz tiefe Urverbundenheit gespürt, die ich sonst nie irgendwo gespült habe.

00:19:52: So plötzlich sind wir alle eins!

00:19:54: Und da war ich ganz berührt, also ich plötzlich auf diesen Vulkanen, auf Bali geguckt hab' und auf einmal ist ein Regenbogen total kitschig.

00:20:01: aber ist so ein Regengogen entstanden und ich hab dann angefangen zu weinen, dass ich okay und ab jetzt... Warst du kommen und bleiben so?

00:20:13: Und das war ein Zeichen.

00:20:14: Ich hingedacht unsere, einfach unsere Söhne die gesagt haben jetzt Jetzt dürft ihr auch einfach diesen Regenbogen erfahren.

00:20:24: Das war total total warm Ja und gut.

00:20:28: und deswegen Eine ganz wichtige Erkenntnis diesen Lichtmoment zu schaffen und doch noch mal den Fokus wegzulenken.

00:20:40: Und das, was ich dann gemacht habe und das war auch eine Einggebung irgendwie.

00:20:45: Das ist vielleicht etwas, was sich anderen Mamas oder auch Sterne-Mamas und Mamastubi mitgeben würde?

00:20:53: Ich hab viel... mental emotional gearbeitet, aufgearbeitet.

00:21:00: Das ist auch immer eben dieses vollen Kind ein... Ich nenn sie ein leeres Blatt Papier bekommt, ein eigenes Blattpapier das aber auch die bestehenden Kindern ihren Platz in unserer Familie bekommen und behalten.

00:21:13: Und ich hatte plötzlich einen Impuls Ja Aber irgendwas Ist auf Körperebene.

00:21:24: Es ist nichts medizinisches es ist nicht.

00:21:27: Ich habe ja angedeutet, dass war in Italien wirklich sehr traumatisch und auch körperlich sehr traumatische.

00:21:37: Und dann habe ich einen Nachmittag gehabt wo ich meine Art bestimmte Dinge aufzuarbeiten, das ist Schreiben.

00:21:47: Jeder manche malen und so und ich hab für mich das Schreiben gemacht und hat mich auf den Friedhof gesetzt Wo der Papa meines Mannes liegt und wo wir dann auch ein Stern angebracht haben für Malte, und dann auch für Bogey.

00:22:02: Und ... hab angefangen zu schreiben.

00:22:07: Und da bin irgendwie wie so eine Reise in meine Gebärmutter gekommen.

00:22:11: Ich hab das alles was dann passiert war in diesen Schwangerschaften mit den Eingrössen und einfach mal aufgeschrieben aus Sicht.

00:22:20: Hört sich vielleicht ein bisschen blöd an, aber es war für mich plötzlich aus Sicht dieser Gebärmother so eine Trauer hoch.

00:22:30: Die ich nicht mehr dachte, dass die FDR-Ebene vorhanden ist und es war ein total heilender Moment.

00:22:39: also das heißt wirklich auch von dieser mentalen Ebene, die emotionale Ebene aber eben auch die körperebene.

00:22:46: Es war... Und das ist das was ich gesagt habe bei jeder Schwangerschaft hat unsere Gebärmutter oder unser ganzer Körper, stellt sich ein auf dieses neue Leben.

00:22:58: Schafft einen zu Hause reguliert alles andere das dieses Leben bleiben darf?

00:23:03: Oder bleiben.

00:23:04: dann ist passiert ja auch ganz viel und das war plötzlich so präsent und so warm und so in Verbindung aber eben auch so wie traurig eigentlich wie auch, was auch da passiert ist.

00:23:17: Auch mit den Operationen und das plötzlich, dass wir rausgerissen und so.

00:23:24: Und das war für mich auch nochmal passend zu diesem Wendepunkt, zu dieser Inverbindung kommen nicht nur auf alle Ebenen mit eingeschlossen.

00:23:37: Und da habe ich plötzlich eine andere Art von jetzt ist da etwas heil geworden, was noch gefehlt hat dieses lettre Puzzlestück

00:23:46: Ja, richtig schön.

00:23:47: Danke, dass du das teilst Tina!

00:23:48: Das ist so ein wichtiger Hinweis und ich glaube bei vielen Frauen noch einen Gleinspot da auch näher hinzuschauen.

00:23:56: Ich hatte eigentlich jetzt aus dem letzten Durchlauf mit Regenbogen beim Astrobien eins zu eins mit einer Frau die hat das Tiba sehr... Eine sehr bewusste Frau, die hat gespürt da sitzt bei mir auch noch was drin.

00:24:07: Wir haben eigentlich genau das gemacht, reingehen spüren diesen Blickwinkel einzunehmen und da kommen genau solche Sachen hoch, ja?

00:24:16: Diese Baurigkeit dieser Schmerz wenn es vielleicht noch Eingriffe gab er auch ein Verlust der auf dieser Ebene in diesem Raum stattgefunden hat.

00:24:28: Ich lasse ihn bewusst zu machen.

00:24:29: Darum geht es eigentlich mit darüber dann auch wieder ins Fühlen zu kommen, was da gerade da ist und möglicherweise eben noch blockiert oder das Herz verschließt.

00:24:40: Es ist sehr wertvoll, da mal hinzuschauen und danke dir dass du's einbringst weil ja ich glaube das ist wie gesagt vielen Frauen gar nicht in Lust.

00:24:50: Und man hat ja dann auch im Kinderwunsch Das, was du vorhin auch schon so ein gesprochen hast.

00:24:56: Man kann da auch wieder in eine gewisse Härte kommen mit sich und das

00:24:59: Herz.

00:25:00: Und der Körper ist sowas, was zu funktionieren hat.

00:25:03: Eigentlich wäre genau das Gegenteil von dem Gefühl, was es da für den Körper und insbesondere natürlich auch für diesen Raum braucht.

00:25:11: Nämlich Liebe oder Zuwendung.

00:25:14: und eigentlich auf so einen Hey!

00:25:16: Ich halte dich auch... So, du hast ja auch was mitgetragen anstatt dieses Du musst jetzt etwas für mich machen und so eine Entzweio ist das ja irgendwo auch die Mende erlebt.

00:25:27: Die eben häufig im Unbewussten bleibt.

00:25:31: Total oder auch bei diese Glaubenssätze so ich mein Körper ist zu schwach um eine Schwangerschaft zu halten.

00:25:37: also so dieses.

00:25:40: Und ich hab dann gemerkt eigentlich ist der Körper dass er mich zum überleben also der mich getragen hat der das gemacht habe aber in dem Moment also danach Und genau diese Punkte.

00:25:51: und rein sachlich, man kann das auch drehen.

00:25:53: Wenn man sagt, dass eines zu spirituell oder zu weit weg ist, dann kann ich nicht greifen.

00:26:02: wissenschaftlich erwiesen dieses die das körper zählen erinnerungsvermögen haben das genauso wie bei wirklich prällungen oder oder körper traumata oder sowas.

00:26:11: ne dass dann die sofort in so eine anspannung gehen wenn bestimmte dinge sich wiederholen und warum nicht auf der eben?

00:26:18: warum nicht Bei Gebärmutter, bei Schwangerschaften.

00:26:21: Das ist ja identisch und das ist glaube ich etwas.

00:26:25: dieses Erinnern kann positiv sein und es kann aber natürlich auch wenn da diese Traumatter noch liegen in diesen Körperzellen und sich genauso eine Blockade auslösen.

00:26:36: deswegen auf sachlicher Ebene einfach total hinguckenswert die Entzweihung mal ein bisschen aufzulösen oder hinzugucken, ob die jetzt durch eine Härte oder auch durch eine Bewertung.

00:26:47: So ne Abwertung von sich selbst passiert.

00:26:49: das ist so total wichtig.

00:26:53: Total wichtig ja.

00:26:55: Tina würdest du sagen, das war es sozusagen für dich dann auch das letzte Rüsselstückchen um zu sagen okay ich gehe noch einmal rein weil es klang jetzt in deiner Erzählung dass immer klar war diesen Weg auch nochmal zu gehen.

00:27:09: oder gab's da auch mal einen Punkt?

00:27:11: an dem du gezweifelt hast.

00:27:14: Ja, den gab es schon.

00:27:18: Aber die Sehnsucht war zu stark.

00:27:20: Ähm...

00:27:23: aber ja natürlich habe ich gezweifeldet weil ich das Gefühl hatte Ich überlebe das nicht nochmal.

00:27:31: Es war für mich so existenziell in den ersten Sohn.

00:27:36: Ich kann noch ein Kind verlieren.

00:27:42: So ein ursprünglicher Gedanke.

00:27:44: Ja, ja.

00:27:46: Da war wirklich dieses Punkt ... Die Stärke hab ich nicht mehr.

00:27:50: Ähm... Aber ja, irgendwo kommt sie dann doch.

00:27:54: Wahrscheinlich also so viel ist es ja unfassbar wie stark wir Frauen oder auch Männer aber tatsächlich in den Situationen sind.

00:28:01: was wird doch tragen und immer wieder auf uns nehmen und wo wir die Sehnsucht und der Wunsch und auch der Glaube daran war stärker zum Glück.

00:28:15: Ja, und du hast ja auch schon ein paar Dinge genannt?

00:28:17: Ja es war zwar nicht mit näherer Blaubentscheidung sondern dass sie auch gesagt haben wir uns dann erst mal diese Lichtpläge geschaffen sind, die überhaupt gefahren sind weg gegangen.

00:28:28: Hast bestimmte Erfahrungen gemacht um dann wieder an diesen Punkt daneben an die Sehnsucht stärker wird oder der Mut stärker ist als zu kommen.

00:28:41: Tina, erinnerst du dich noch an den Moment als du dann zum vierten Mal ist es ja, wenn wir das kleine Sternchen jetzt vergessen wollen.

00:28:49: Den positiven Test hattest du also von deinem Sohn der dann geblieben ist?

00:28:56: Ja, echt!

00:28:57: Jetzt

00:28:58: sind so Momente die vergisst nicht.

00:29:01: Ja,

00:29:02: mal ich auch nicht... Also Schwangerschaftskest wirklich nur dann gemacht habe.

00:29:08: Ich hab immer soweit rausgezogen wie's möglich war Eigentlich.

00:29:14: Und deswegen erinnere ich mich noch sehr gut und ich bin... Ich habe es sehr stark geweint vor Freude, und mein Mann hat zu mir gesagt auf ins dritte Abenteuer.

00:29:31: Ja!

00:29:32: Und ich war sehr glücklich.

00:29:38: Aber natürlich Kennst du vermutlich aus, kennt jeder ein bisschen Verhalten.

00:29:46: Also nach dem Schwangerschaftstest, dann wird okay, mal abwarten und man bremst sich ja doch irgendwie aus.

00:29:53: Auch wenn jetzt meine beiden Verluste keine frühen Verluster waren aber trotzdem... Jetzt warten wir es mal!

00:30:00: Ja.

00:30:03: Und ich glaube das war bei meinem Mann sogar noch stärker als bei mir dass er sich da noch stärker ausgebremst hat.

00:30:11: Ähm, aber es kam dann auch... Ich weiß nicht, ich stand am Flughafen auf Mallorca und wir haben uns mit meiner Mama getroffen.

00:30:20: Ich hab gesagt, wow Wahnsinn!

00:30:22: Ich glaube, ich war in der sechsten, siebten Woche an.

00:30:25: Ich fühl mich so schwanger wie noch nie.

00:30:28: Also, Uni Unschwanger als noch nie!

00:30:31: Es hat genau zwei Tage gedauert.

00:30:34: dann habe ich mich so schwanger wie noch nie gefühlt.

00:30:38: Und das war was anderes, was sich aus den ersten beiden Schwangerschaften davor nicht so hatte.

00:30:45: Also mir war übel und ich hab sehr gemerkt, dass ich schwanger war.

00:30:48: aber Jonte hat klar gemacht, ich bleibe, komme was wolle!

00:30:53: So... Das ist geblieben die ganze Schwangersschaft.

00:30:59: Dass wir irgendwie in Verbindung einer anderen Verbindung waren.

00:31:05: Ja, verspannend.

00:31:08: Und auch wenn er mal länger ruhig war und nicht so kurz und dann einfach nur dieses nach innen horchen und der hat sofort ein Signal gegeben das da also als ich ihn denn gespürt habe.

00:31:17: klar aber dass er da ist und irgendwie hatte ich dann anderes ein anderes Urvertrauen plötzlich wieder wo auch immer es her kam Und in der Schwange war ich auch wieder mit Verlust konfrontiert, weil mein Stiefpapar dann leider auch verstorben ist.

00:31:39: Sehr spontan und so.

00:31:40: Trotz alledem war das irgendwie ... Er war da, er war präsent also jonte.

00:31:49: Ich hatte natürlich, als ich würde lügen, würde ich sagen, ich hatte nicht auf viele Momente der Ängste.

00:31:55: Tatsächlich war es irgendwie so gefühlt um die Todestage der Jungs herum auch noch mal sehr präsent, gar nicht einmal vom Zeitraum.

00:32:06: Also so, dass man sagt okay jetzt um den sechsten Monat sind ein Monat sondern Tage waren es dann, wo mich auch träumen.

00:32:15: wirklich miträumig hab er vorhin gesagt ich habe viel miträumen gearbeitet und so.

00:32:19: aber irgendwie hatte ich durch diese ganzen Erfahrungen der Schwangerschaften für mich gute Strategien gefunden mich immer wieder gut zurückzuholen.

00:32:31: Und das glaube ich als Konklamerat, also auf der einen Seite durch den Kurs bei dir.

00:32:36: Durch die Mechanismen dann auch die eigenen Glaubenssätze.

00:32:41: wie reagiere ich auf was?

00:32:42: Was brauche ich in welcher Situation?

00:32:45: Dann aber auch die Psychologin, die jetzt mittlerweile auch der Freundin geworden ist und geblieben ist in unserem Leben.

00:32:55: Dann aber auch dieses eigene Schreiben, was ich für mich entdeckt habe.

00:32:58: Um wirklich zu hören ist das jetzt eine Angst oder ist es eine Intuition von meinem Körper gerade?

00:33:05: Brauche ich eine Sicherheit von außen oder ist wirklich etwas, was irrational ist, aber hinzuspüren und mich dann aber auch zulassen?

00:33:12: Ich sag nee, ich würde gerne zum Arzt gehen, dann auch zum Arz zu gehen.

00:33:16: Aber es hab' ich erstaunlich wenig gebaut!

00:33:19: Ich bin relativ schnell auf die regulären Termine gegangen.

00:33:23: Ich glaube, du bist ja bei Leo auch nur ... hast du nur drei Ultraschalle oder sowas gemacht?

00:33:31: Hätte ich nie gedacht, dass ich das so wenig brauche,

00:33:39: hätte ich

00:33:40: was ganz anderes mit gerechnet.

00:33:42: Aber das war überraschend für mich tatsächlich sogar!

00:33:47: Ja, das ist... Spannend, ja.

00:33:50: Weil das auch eben manche Frauen berichten, dass sie von was ganz anderem ausgehen oder auf schon ihre Geburt entsprechend geplant haben und dann ist doch ganz anders kommt.

00:33:59: Ja!

00:34:01: Okay, ein Eidem brauche ich jetzt gar nicht mehr, ne?

00:34:02: Ist einfach so fein oder nur alle vier Wochen der Ultraschallung.

00:34:07: Es ist ja auch etwas und es habe ich weil du gerade Leo ingesprochen hast bei Leo eben Aussichter gemerkt, das war auch so'n... Nicht hat das in dieser Schwangerschaft eher irgendwie gestresst.

00:34:17: Es ist gut, waschalltermine dieses davor hinzugehen und da war er immer auch irgendwie dann ins Feld kommt.

00:34:23: Das kann ja aber etwas gefunden werden.

00:34:25: Klaro,

00:34:25: kann ja auch.

00:34:27: Und nachdem ich für mich einfach entschieden habe, was möchte ich sehen?

00:34:31: Und das waren eben am Anfang zu schauen und dann nochmal wenn man die auch gar nicht gut sehen kann und dann ist alles fein.

00:34:37: Was muss ich Ihnen mit sehen?

00:34:38: denn wie ihr es sozusagen fett anlegt wird größer wird.

00:34:41: Ich

00:34:42: spüre

00:34:43: hier auf wie er wächst!

00:34:45: Und ich habe nicht immer wahrgenommen, was macht dieses Setting mit mir?

00:34:48: Da hinzugehen.

00:34:50: Dazu sitzen hier auch natürlich noch mein Costa Rica und dann hab' ich so abgewogen.

00:34:55: Das finde ich auch mal ganz wichtig in der Vollgeschwangerschaft zu sagen es gibt nicht dieses eine sondern ich kann dann für mich entscheiden, was gibt mir ein Gefühl von Sicherheit und was stärkt mich in dieser Schwangerschaft.

00:35:09: Und das war bei mir eben das zu sagen Ich mache jetzt keine weiteren Ultraschalle.

00:35:13: Ja, der war auch so ein Junge.

00:35:15: Er ist gekommen um zu blieben.

00:35:16: Dieses Gefühl hatte ich bei ihm nämlich auch.

00:35:21: So, das heißt genau.

00:35:23: Mhm.

00:35:25: Ja?

00:35:26: Ja sehr schön und... Tina, magst du noch teilen?

00:35:34: Wenn da Ängste da war und Trigger was hat dir denn in dem Moment geholfen, das Schreiben hast du genannt.

00:35:40: War das sozusagen deine Art und Weise wie du dann reingegangen bist erst mal wenn du gespürt hast.

00:35:45: Da kommen jetzt irgendwelche Gedanken hoch.

00:35:47: Das ist im Allsten so dieses geschieht nochmal oder was es ist wenn jetzt eben wieder eine Auffälligkeit oder ja es wieder in diese Linien gehen wird

00:35:59: unterschiedlich.

00:36:01: Also ja, das Schreiben war eine Möglichkeit mir meinen Raum zu geben aber nach innen zu gehen anstelle nach außen zu gehen.

00:36:10: ich glaube dass es war für mich ein wichtiger Unterschied also immer als erstes nach Innen und dann gucken eben ob ich das nach Außen brauche.

00:36:21: Das war aber, wenn wirklich jetzt so größere Punkte.

00:36:23: Wenn ich über Tage gemerkt habe, da hab' ich immer so ein Ziehen und das staut sich an und dann wird irgendwie eigentlich eine Angstgröße, die vielleicht gar nicht den Bedarf hat, größer zu werden... Dann war es, dass ich gesagt habe, okay, ich schreibe mal einfach ein Häusch rein mit meinen Körper und gehe mal in Kontakt.

00:36:43: Ganz häufig war's auch im Alltagssituationen oder So, wenn ich jetzt sage okay auf einmal habe ich wieder eine Übelkeit und dann ploppt ja auch ist vielleicht irgendwas oder ein komisches Bauchschmerzen was vielleicht einfach... Ich hab das Blödes gegessen aber das war bei mir diese Triggerpunkte.

00:37:03: Diese Diffusen weil ich beim Malte und bei Boogie immer am Anfang noch gehofft habe es ist eine Magenverstimmung weil sie mit Bauchsschmerzen losgingen bei beiden weil es Infektionen waren.

00:37:15: Das man so ganz

00:37:17: stark.

00:37:18: Trägerpunkte, die bei immer mal wieder aufgetreten sind oder stärkere Blähungen.

00:37:22: Kennt auch jede Frau aus der Schwangenschaft.

00:37:25: wirklich.

00:37:27: tatsächlich aber dieses Innerhalten.

00:37:30: Manchmal ist es natürlich auch okay ich geh jetzt in Ablenkung das hat mich schon auch mal geholfen und ich sag jetzt gibt dem nicht den Raum aber spür hin Bleibt weiter in Kontakt zu dir, aber stürzt dich nicht da rein.

00:37:42: Sonst wird's vielleicht größer, weil wir kennen es auch jeder.

00:37:45: Wenn man sich dann nur auf dieses Gefühl konzentriert, wird das plötzlich so... Also wirklich ... also das mitzuteilen, innezuhalten und sagen okay welcher Aufmerksamkeit braucht es jetzt?

00:37:58: Und was tut mir jetzt gut?

00:37:59: Das war wenns größer wurde über Tage angestaut, war es das Schreiben und wirklich meinen Körper mal sprechen zu lassen.

00:38:08: Aber so ein Alltagssituation, einfach mal kurz hinspüren.

00:38:14: Und dann ist es jetzt eher eine Ablenkung und ich bleibe in Verbindung und gucke ob's bleibt?

00:38:18: Und dann spüre ich noch einmal genauer hin.

00:38:21: oder ist es so, okay, ich muss mich kurz mit meinem Kind verbinden und sie sagen, brauchst du was?

00:38:26: Brauchst du meine Aufmerksamkeit?

00:38:30: Oder ist das jetzt einfach okay wenn wir weitergehen?

00:38:33: So!

00:38:35: Und das war gut und so bin ich einige Male doch zum Arzt gegangen.

00:38:40: Ein

00:38:41: paar Mal, wo ich gemerkt habe es lässt mich nicht los und das war dann genau richtig weil's da nicht größer wurde.

00:38:49: Dann abgeklärt wurden und viele, viele Male konnte ichs dann so stehen lassen damit gehen und dann ist es auch wieder gegangen.

00:38:59: Ja voll schön und ihr weißt du genau dass ist ja Selbstwirksamkeit.

00:39:03: Selbstwirklichkeit bedeutet ja nicht, ich muss alles jenseits oder abseits des medizinischen Versorgung machen.

00:39:09: Sondern ich entscheide was ich gerade brauche weil ich auch spüre was ich grade brauche und mich da aber dann nicht so fremd bestimmen lasse jetzt zum Beispiel von einer Angst die einfach so über groß ist wenn in dem Moment können wir nämlich gar nicht mehr klar denken.

00:39:27: sondern genau, wie du sagst zu entscheiden.

00:39:29: Und das ist auch übrigens etwas was ich immer wieder höre von den Frauen, dass die sagen okay... Das wären eigentlich früher so Momente gewesen, da wäre ich ganz automatisch direkt zu meiner Günn gefahren oder in die Klinik gefahren und das brauche jetzt gerade nicht mehr.

00:39:45: Weil ich jetzt einen anderen Umgang gefunden habe oder es anders bewerten oder anders spüren kann.

00:39:49: Da ist dieser Zugang, den du gerade auch beschrieben hast, also ich gehe auf mein Gefühl auf zu essentiellen.

00:39:58: Und sich selbst kennenzulernen in diesen Angstsituationen.

00:40:05: Ja, Dina und dann wurde Jonte geboren.

00:40:11: Der Junge der kam um zu bleiben.

00:40:17: Genau

00:40:18: eine

00:40:19: schöne Geburt, eine Wassergeburt.

00:40:28: unglaublich auf diese Geburt gebroit, tatsächlich.

00:40:33: Weil ich einfach keine schönen Geburten hatte davor und also die Nitalien war letztlich sehr krass voll weil ich dann irgendwann welcher ganz alleine war in einer pulischen Krankenhaus.

00:40:46: aber das wird so schön weil wir alle zusammen sein können und natürlich immer noch dieses.

00:40:56: Und dann ist ein lebendes Kind in deinem Arm.

00:41:02: Und das ist mir gut gelungen, lange zu Hause zu bleiben und Ruhe zu sein... Es war echt gut!

00:41:07: Wir haben sogar noch Pizza bestellt und dann auf einmal... Okay, jetzt müssen wir fahren.

00:41:12: Wir können nicht mehr auf die Pizza warten.

00:41:17: Wir waren auch wirklich nicht mal eine Stunde im Kreisseilen-Variante da.

00:41:21: Nehmen wir einen Krankenhaus mit neun Zentimetern, glaube ich Muttermund an.

00:41:26: Das war... Aber auch da super selbstbestimmt.

00:41:30: das Einzige was ich jetzt nach der zweiten Geburt sagen will, ich kann mich noch einen Satzer erinnern, dass die Hebamme ein Satzer wird.

00:41:36: Sie müssen nicht nur einmal ganz kurz entspannen, dass er nochmal einmal tiefer rutschen kann und sagt Ja nie klar!

00:41:42: Entspannen.

00:41:44: Den Beckenbohnen entspennen.

00:41:47: Und ich glaube bei der zweiten Wut ist mir das weiß ich jetzt, was die Hebamme gemeint hat.

00:41:52: Und das hat super gut funktioniert!

00:41:56: Weil die zweite Geburt für mich noch mal freier war als mit Jonte und auch wenn sie super schön war glaube ich hängt immer noch.

00:42:05: dieses wird da.

00:42:07: also kommt da wirklich ein lebendes Kind in meine Arme bleibt glaube ich immer noch einen Rest

00:42:15: bis

00:42:16: es wirklich lebt in deinen Arm liegt.

00:42:18: so oder auch bleibt ist es bleibt.

00:42:21: Ich glaub, braucht ja auch noch, hat noch Wochen gebraucht bis ich realisiert hab.

00:42:24: Dass dieses Kind bleibt.

00:42:26: Aber ... Ja...

00:42:28: Und ich finde auch beim Ästen, also so ging's mir bei Lara, die ja sozusagen reif geboren worden ist, da war das so ein krasses Surprise, dass wirklich so ein großes Baby

00:42:41: in meinem Körper

00:42:42: war!

00:42:43: Also das war auch noch so etwas, was mal irgendwie richtig krass waren.

00:42:51: Ein natürlich dann außerhalb der Fruchtblase, nebenan hier in der Schwerkwaffe und alles.

00:42:55: Und das sehen die ja auch gleich nochmal größer aus aber das war total ein Gedanke.

00:43:00: Wow!

00:43:01: Krass also irgendwie diese Verwunderung, die man auch in so eine Geburt mit Tina hat.

00:43:10: Ja.

00:43:15: Tina du hast jetzt schon über den jüngsten Spross Sprüßchen, Mädchen dann?

00:43:24: Weil das war ja auch nochmal ein Thema für uns so weitiges Gespräch.

00:43:27: Du bist dann eben noch mal schwanger geworden Und das sind ja so wirklich die Fragen, die bekomme ich auch immer wieder.

00:43:35: Wie ist denn das?

00:43:36: Wird es denn leichter?

00:43:38: Wie waren denn die Schwangerschaften danach?

00:43:41: Wie war das denn bei dir als du eben dann nochmal schwanger wurdest mit einem lebenden Kind an der Hand?

00:43:47: Wie hast du da die Ängste wahrgenommen?

00:43:49: oder gab's vielleicht auch plötzlich ganz andere Themen, die du gar nicht absehen konntest, die sich in dieser Schwangersschaft gezeigt haben?

00:43:59: Ja!

00:44:00: Also tatsächlich unsere kleine Maus Mia Lip, also ich finde es immer so.

00:44:07: Lip ist ja auch steht für Leben die kamen auch relativ unerwartet in unser Leben was nicht weniger schön macht.

00:44:17: aber das war erst mal im Moment der Überforderung weil unsere Kleine ja erst ein Jahr alt waren und deswegen war's so Wow.

00:44:32: Und Freude und Überforderung, ganz viele Emotionen auf einmal die jetzt anders als bei Jonte dieser langersehnte Schwangerschaftscesse, auf dem man hinfiebert und so das war auch nochmal ein spannender Unterschied.

00:44:47: und tatsächlich würde ich sagen also ich kann vieles bejahen von dem was du sagst es ist komplett anders Es sind nicht alle Ängste weg nein Und es entstehen aber neue Themen.

00:45:02: Also all das, was du gerade gesagt hast, trifft eigentlich ganz gut.

00:45:07: Ich meine, du bist jetzt ja auch vierfache und dreifach Mama von drei Kindern an der Hand Es ist schwanger zu sein mit lebenden Kleinkind oder noch so.

00:45:24: Es nimmt einfach einen ganz anderen Raum ein in deinem Leben.

00:45:27: Also das war für mich der größte Unterschied, dass du während jetzt die erste Regenbogen Schwangerschaft natürlich irgendwie nur mit dir zu tun hast.

00:45:39: Hast du dann plötzlich noch ein kleines Lebewesen oder auch ein größeres Leben?

00:45:42: Das ist egal!

00:45:43: Aber dass das Leben ausmacht und es lebt... Und das braucht dich und füllt einfach unglaublich viel Raum aus was total schönes.

00:45:54: Was aber manchmal auch besonders vordert und fand, gerade bei mir mit diesem Hintergrund der Aufsteigeninfektionen.

00:46:03: Und dann eventuell Muttermunzverschluss und Eingriffen die vielleicht notwendig sind und eigentlich körperlicher Schonung war das natürlich nochmal noch mal so eine besondere Herausforderung.

00:46:21: wo du natürlich so hin und her gerissen bist.

00:46:24: Und plötzlich dieses eigentlich brauche ich jetzt mal Raum, um auch vielleicht bei Ängsten in Verbindung zu gehen und reinzuschöpeln.

00:46:31: Dann ist da aber dieses lebende tolle kleine Kind was dich aber braucht und dir diesen Raum gerade nicht gibt.

00:46:40: Manchmal lenkt es ab und manchmal verhindert das.

00:46:42: aber dass du in diese Verbindung kommst Und das ist so paradox, weil es irgendwie beide Seiten bespielt in der Vollgeschwangerschaft und man dann versucht einen Weg zu finden.

00:47:01: Das trifft es so, dass von den Themen die dazu kommen Ängste, die natürlich trotzdem wieder aufkloppen auch bei diesen Triggerpunkten, die einfach bleiben Aber plötzlich vielleicht andere Strategiennoten sind, um auch wieder da in Verbindung zu kommen.

00:47:19: Ja so.

00:47:21: Das habe ich sehr ähnlich erlebt als ich mit Leni Schwanger war.

00:47:25: Wir waren auch wahr geplant, weil ich war ja damals schon das Wasser dieses Alters.

00:47:30: Ich weiß nicht mehr, wer hatte ich denn da?

00:47:33: Ich glaube, wenn ich mit ihr Schwanger wurde, ist siebenundtreißig und ich wollte dann eh nicht mehr so lange warten.

00:47:38: Das heißt, ich wurde schwanger, als die eineinhalb Jahre war aus achtzehn Monaten.

00:47:43: Aber das war irgendwie auch so eine völlig andere Emotion als damals dieser Schwangerschaftstest mit Jana, auch damals Tränen in den Augen.

00:47:51: Ich habe noch diesen Moment, der ist immer so abgespeichert wie das war und ich weiß dann auch dem Moment, die mich lehnt mit diesem Schwangerschaftest, weil da bin ich direkt beim Osten versucht, bin ich schwanger geworden.

00:48:03: es war eigentlich so, dass wir jetzt dauerten ein bisschen, weil es ja mit Jana lange gedauert hat.

00:48:10: Ich erinnere mich nicht, ich glaube Liane hat in dem Moment im Bett geschlafen.

00:48:13: Also diesen Moment, ich hatte diesen Test, lauf in den Schlafzimmer rein, guck diesen Test!

00:48:17: Das ist positiv!

00:48:18: Mich legt ihn einfach nur ab und denkt so ja okay,

00:48:22: das ist fällig!

00:48:23: Ist irgendwie emotionslos!

00:48:27: Und jetzt geht es weiter und genauso wie du sagst, musst dir das mal auch verarbeiten.

00:48:31: Was bedeutet denn das jetzt?

00:48:33: In einerseits wollten wir das ja in andererseits hey!

00:48:36: Jetzt schon wieder.

00:48:37: Ich wusste auch dass ist ja schon auch emotional einfach eine Ladung nochmal so ne Vollgesellschaft.

00:48:43: und dann lag da vor mir noch mein achtzehn Monate altes Gleifen im Bett und hat geschlafen meinen Stillkind.

00:48:51: Ja ja ja und das ist ja auch so ein Thema.

00:48:53: deswegen spreche ich's auch nochmal an was ich ganz wichtig finde, worüber wir sprechen dürfen.

00:48:58: Ja weil auch hier schon vor einzeln einfach Mama's auch nicht zugekommen sind gesagt haben hey das fühlt sich jetzt irgendwie ganz anders an und ich bin mich gleich überfordert oder die Freude ist nicht so groß und habt deswegen auch direkt wieder ein schlechtes Gewissen ja?

00:49:13: Und wie du es ja vorhin schon gesagt hast, Thema Glaubenssätze, Thema Bewertungen.

00:49:18: Deswegen spreche ich laut aus eine so absolut nachvollziehbare Reaktion, weil auch hier wieder eine Schwangerschaft mit Kind an der Hand, mit Kleinkind in der Hand einfach andere Themen mit sich bringt.

00:49:33: Und diese Gefühle auch nicht im Kern heißen du freust dich nicht sondern es bedeutet einfach ich muss hier gerade noch ein bisschen mehr processen.

00:49:46: Ich bin gerade wieder befinde.

00:49:51: Und was mir da sehr geholfen hat, weil auch das war bei uns eins zu eins dieses Kleinkind.

00:49:58: Liana war schon ... Ich würde die als Hainid-Kind bezeichnen, diesen Raum für meine Schwangerschaften zu finden.

00:50:08: und das war der Punkt, wo ich gesagt habe, ich spürte, also ich bin eigentlich sehr zuversichtlich, dass wir wieder ablenken.

00:50:13: Ich spüre meine Ängste gar nicht so, aber das ist zuversichtlich.

00:50:17: Das glaubt ich jetzt nicht sagen, ich hab direkt Ängst.

00:50:20: Und ich habe mir dann aber die brennertale Bindungsförderung, die ich bei Liana damals gezielt für meine Ängste herangeholt hab.

00:50:28: Herangehohlt um meinen Safe Space zu haben und zumindest einmal pro Woche dieses ganz bewusste Date zwischen mir und Leni zu haben.

00:50:37: Ja woher er dabei ist und ich eben diese Möglichkeit habe.

00:50:41: Das war sehr gut das hat mir sehr sehr geholfen.

00:50:45: dann eben, dass diese Schwangerschaft nicht so nebenherläuft.

00:50:48: Diesen bewussten Raum auch für sie zu schaffen?

00:50:51: Ja.

00:50:52: Das kann ich mir gut vorstellen.

00:50:54: Stimmt!

00:50:54: Weil es dann einfach nur wie ja auch wenn die Kinder auf der Welt sind, diese ein bisschen Miet-Time also diese Zweisamkeit haben gehört da nur dir und dem Baby im Bauch.

00:51:05: Und wie man die dann füllt, kann man gucken das hätte ich mir jetzt zurückblicken, kann ich mich das auch wirklich gut vorstellen, gutes Instrument ist und auch einfach diese Verbindung konstant zu behalten.

00:51:20: Ja, also auch bewusst wahrzunehmen, weil ich glaube konstant hast du die... Auch wenn du ja gar nichts machst, ist diese Verbindung immer da.

00:51:28: aber es so wirklich diesen Raum zu schaffen, weil auch hier kam bei mir irgendwann mal das schlechte Gewissen.

00:51:32: Weil mit Liana war ich eben voll in diesem Charemberufverbot und dann nur ehe ich mein Baby und alles an Vorbereitung was ich machen konnte immerhin gelegten Bauch eingeöre mit ihr gesprochen.

00:51:44: Und das war mit Leni halt überhaupt nicht in diesem RER möglich, ja?

00:51:49: Das

00:51:49: heißt, das war so einfach um sie wirklich auch bewusst wahrzunehmen und zu spüren.

00:51:54: Und das Schöne ist ja auch bei der Prenatalien-Bindungsförderung man kriegt ja wirklich auch darüber diese tiefe Verbindung noch mal ein gutes Gefühl dafür.

00:52:01: was ist denn jetzt gerade für einen Baby in meinem Bauch?

00:52:04: Zum Charakter des Kindes.

00:52:07: So wie ich die Leni auch wahrgenommen habe genauso ist sie dann auch geboren.

00:52:10: also dass da auch nochmal sehr schön Sie einfach da schon kennen zu lernen durch diese Quantity Time

00:52:19: Ja, das stimmt.

00:52:21: Aber auch ähnlich wie du es gesagt hast, ja ist das so von wegen Ängste habe ich nicht.

00:52:26: Habe ich mir natürlich komplett vorgemacht also.

00:52:29: Ja aber natürlich nicht so und ich hab das aber erst gemerkt in dieser direkten Vollgesprangerschaft als wir über den ET gegangen sind Also egal, den ihr auch als Faustgeburt geplant war.

00:52:42: Dann hast du ja eh diese Deadline.

00:52:44: aber das waren nicht nur diese Deadlines die ja so ein Stress dann irgendwie schon macht von außen weil wenn du da drüber gehst dann geht das nicht mehr zu Hause zu gebären außer du machst eben den Weg einer Alleingeburt aber eben nicht mit Hebamme.

00:52:58: und Das war das eine, aber das andere war natürlich schon auch so.

00:53:02: diese Informationen in dem Raum stehen.

00:53:03: Ist es Kind noch gut versorgt?

00:53:05: Ja, Lara Staub im Geburtsgreifenzeitraum.

00:53:07: Wie ist er vertraue ich meinem Körper und da habe ich gespürt.

00:53:12: Da war noch einiges unbearbeitet von mir.

00:53:16: Super spannend und macht aber natürlich auch total Sinn weil ... Wo waren meine Crowds?

00:53:26: Wer hat mit mir über Vollgeschwangerschaft gesprochen?

00:53:31: Ja, natürlich hast du da noch Blindspots oder dem Fdingst.

00:53:35: Es ist so aber eigentlich braucht es da vielleicht gerade noch was ganz anderes und das finde ich auch ganz wichtig um diese Frage mal aus meiner Perspektive zu beantworten wie ich sie wahrnehme?

00:53:47: Wie ist das mit einer Feugestrangerschaft?

00:53:49: Auch in der Beklion nochmal die sehr schön war Aber die war nie so, dass sie komplett ohne einen Moment von Angst da war.

00:54:01: Und ich glaube das ist auch gar nicht möglich weil zum Einen wir das erlebt haben, Verlust erlebt haben und zum Anderen es ja auch eine reale Möglichkeit darstellt.

00:54:12: Es ist... Ja, so!

00:54:15: Das heißt dass das einmal erfahren zu haben, plus es ist sozusagen eine reale Möglichkeit bringt ja auch so einen gewissen Alarmzustand mit sich.

00:54:24: Und die Sache ist eben wir können von Vollgeschwangerschaft zur Vollgeschwinderschaft wenn wir aber auch diese bewusste Arbeit damit tun, die du hier auch sehr ausführlich beschrieben hast deinen Weg dadurch dann wird es schon auch leichter von Schwangerschaft zu Schwangersschaft aber es ist eben nie ganz weg.

00:54:44: Ja so ist meine Erfahrung, damit wir natürlich diese Referenzerfahrung ein Leben des Kindes zu gebären.

00:54:50: Ein Kind was bleibt sich auch stärker auswirkt aber wie gesagt nie diese Erfahrungen irgendwie ausradiert beziehungsweise der plötzlich eine Illusion was es ja aussetzt hey das geht immer alles gut haben die hundert Prozent Garantie weil die haben wir leider nicht mehr

00:55:09: und ich glaube dass ist ein ganz wichtiger Punkt auch nicht den Anspruch zu haben Angst frei zu sein.

00:55:15: Also so,

00:55:16: absolut.

00:55:16: Ja

00:55:16: wäre es schön wenn man sagt nur ich gehe und dann sind die Ängste weg.

00:55:19: aber ich glaube das ist dann auch schon wieder sowas.

00:55:21: Nein du darfst Angst haben Und Du darfst auch Angst haben wenn Du das noch nie erlebt hast haben ja auch viele Frauen.

00:55:27: Aber weil Du auch sagst Weil dass auch eine reale Möglichkeit ist jetzt Wenn Du's dann schon durchlebt hast und diesen Verlust macht.

00:55:36: Das ist natürlich noch realer für Dich.

00:55:38: Es ist da nicht irgendwo ja es ist mögliches passiert sondern I know, es passiert.

00:55:45: Das ist passiert?

00:55:46: Genau, mir ist das passiert und dann erst recht bei wiederholten und ich glaube dieses Thema auch Ängste.

00:55:54: alles was wir ablehnen wird größer und wenn wir auch Ägste ablehne werden die nicht kleiner sondern erfahrungsgemäß auch eher größer weil sie gehört werden wollen.

00:56:03: so egal ob sie rational oder irrational sind Sie sind da und wir empfinden das.

00:56:10: umso wichtiger ist es auch hier in Beziehung zu gehen und eher mit den Arbeiten, wie du auch sagst.

00:56:16: Du sagst okay was hilft mir?

00:56:19: Um mit diesen Ängsten umzugehen nicht sie wegzumachen sondern eher mit ihnen umzugehnen und sie zu integrieren dass sie da sein dürfen.

00:56:29: und ich glaube das ist ein ganz ganz wichtiger Punkt und ich finde total spannend was du auch sagtest bei der nächsten schwanger Kampelt sich Punkte Wow, das waren Blind-Sports die ich davor noch gar nicht hatte.

00:56:41: Ja weil vielleicht auch so wie jedes Kind eine eigene Geschichte schreibt auch nochmal ne andere Möglichkeit der Selbterkenntnis passiert.

00:56:52: Ich mein irgendwie lernt man sich finde ich mit jedem kind auch noch mal jeden Tag neu kennen, weil sie uns konfrontieren mit Themen und das machen Sie auch schon in der Schwangerschaft.

00:57:03: Das ist so ein falsch spannender Punkt zu sagen, hey wow okay nur weil ich jetzt einmal es geschafft hat kommt dann halt in der nächsten Schwangerschaft nochmal.

00:57:14: Ich nenn's eine Möglichkeit an andere Punkte zu gucken oder auf anderen Ebenen anzusetzen und zu lernen aber eben als das möglichst nie ablehnen sondern wenn es gelingt eher zu gucken was hilft mir mit den Ängsten zu gehen?

00:57:33: So, weil die dürfen da sein.

00:57:35: Ja, genau so ist es voll schön zusammengefasst ja.

00:57:42: Lieber Tina abschließend hier hört jetzt sicherlich die ein oder andere Sternenwamazon, die sich in weiteres Baby wünscht, die vielleicht sogar auch mehrere Verluste erleben hat.

00:57:55: Wenn jetzt an diesem Punkt steht, wo einfach die Ängste sehr laut ist, gibt es etwas was du eher gerne mitgeben möchtest aus deiner Perspektive und mit deiner Erfahrung?

00:58:08: Abseits von all dem was du schon

00:58:10: im Gespräch

00:58:10: mitgegeben hast!

00:58:14: Aber vielleicht gibts nur sowas in der Natür.

00:58:19: Ja ich würde... Ich würde gerne jeder Frau die Möglichkeit geben, einmal in diese kleine Glaskugel zu gucken und in die Zukunft zu schauen.

00:58:30: Dass da was ganz Großes wartet.

00:58:31: Und dass sich so dunkelsicht der Weg anfühlt, so steilig er sich anfühelt.

00:58:40: Er ist wert ist!

00:58:42: Nicht nur weil wenn da ob ein Kind wartet sondern erwartet eine Frau auf dich gewachsen ist und die einfach nicht mehr die gleiche ist wie vor dem Kinderwunsch.

00:59:06: Das ist glaube ich etwas, es wartet etwas Großes ganz egal wie das aussieht und deswegen lohnt sich der Weg.

00:59:15: ja dass würde ich gerne mitnehmen.

00:59:18: Vielen vielen Dank und ich würde sagen mit diesen wundervollen abschließenden Worten Beenden wir das heutige Gespräch.

00:59:25: Ich danke dir sehr, Tina, dass du da warst und deine Erfahrungen hier im Podcast geteilt hast.

00:59:31: Ich wünsch dir an dieser Stelle erst mal alles.

00:59:33: Alles Liebe und Gute nach Berlin!

00:59:36: Thank you, Kerstin.

00:59:39: Wenn du selbst betroffene Regenbogenmama bist oder eine Vollgeschwangerschaft planst Und den Wunsch hast dich nachhaltig und ganzheitlich zu stärken Dann zieh die sehr gerne einmal auf meiner Webseite um.

00:59:54: Hier findest du mittlerweile ein buntes Angebot an Masterclasses,

00:59:59: an Workshops

01:00:00: sowie zu meinen beiden großen Intensivprogrammen.

01:00:05: Die Webseite findest Du unter www.regenbogenmaß.de.

01:00:12: Wenn Dir der Podcast gefällt freue ich mich sehr wenn Du mir eine positive Bewertung darlässt oder ihn mit anderen Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonen teilst.

01:00:24: Bis zum nächsten Mal, deine Kerstin.

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